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Adventskalender Türchen 12: Weihnachtszeit - Besinnliche Zeit?

Alle Jahre wieder kehrt Besinnlichkeit in die deutschen Stuben, mit Lebkuchen, Weihnachtsliedern und Geschenken. Einer Befragung zufolge freuen sich rund 70% der Deutschen regelmäßig auf das Fest der Liebe. Dieses Jahr ist so einiges anders. Deshalb machen wir uns in unserem Adentstürchen Nummer 12 mal so einige Gedanken.

Es liegt an uns selbst

Wie besinnlich die Weihnachtszeit wird, hängt von einem Selbst ab. Deutlich wird das, wenn man sich die wahre Bedeutung der Adventszeit anschaut. Die Begrifflichkeit leitet sich vom lateinischen Wort „adventus“ ab, was zu Deutsch „Ankunft“ bedeutet. Ankommen heißt dabei auch, bei sich selbst anzukommen.

In diesem Jahr kommen viele Menschen tatsächlich bei sich an. Allerdings recht egoistisch. Sie betrachten dann alles nur aus ihrer eigenen ICH-Position. Ich darf nicht feiern? Ich muss einen Mundschutz tragen? Ich bin doch nicht krank! Mich haut solch ein Virus nicht um! Warum sollte ich mich dann an diese Regeln halten?

Die Adventszeit sollte ein Anlass sein, nicht nur für sich da zu sein. Ankommen bedeutet auch, für diejenigen, die einem etwas bedeuten, da zu sein. Und dazu zählen auch die Älteren und Kranken, welche durch dieses Corona im Augenblick mehr gefährdet sind als andere. Deshalb sollte man die Regeln beachten und dabei tatsächlich andere – nicht nur mich – schützen. Die Adventszeit ist eine besondere Zeit und sollte aus diesem Grund besonders auch in diesem Jahr besonders gestaltet werden. Die Initiative zu ergreifen ist dabei der erste und wichtigste Schritt, um dem Monat Besinnlichkeit zu verleihen. Ich kann manche Leute nicht treffen wie sonst? Ja, das ist bescheiden. Doch nutzen wir doch mal die digitalen Möglichkeiten und machen daraus ein Weihnachtsfest, das keiner vergessen wird. Trübsal ist nicht, wir machen das Beste aus der Situation.

Aus der Weihnachtsliteratur lernen

Wie die meisten literarischen Werke, die einige Jahrzehnte überdauert haben, bieten auch Weihnachtstexte einen gewissen Mehrwert. Zwischen den Zeilen zu lesen kann vor allem in unserer Zeit sinnvoll sein. Denn was wir aus „A Christmas Carol“ von Charles Dickens, der Legende des Nikolaus von Myra oder der Weihnachtsgeschichte lernen können, ist auf unser Leben übertragbar. das gilt ganz besonders in der heutigen Zeit. Mitgefühl, Wohltätigkeit und Freude sind Eigenschaften, die besonders in heutiger Zeit von großer Bedeutung sind. Weihnachtsliteratur vermittelt Werte auf eine angenehme, beinahe bildhafte Art und Weise, wie sie jeder verstehen kann. Doch nicht immer ist das ganz einfach. Deshalb flüchten so viele in den ICH-Modus und merken gar nicht, dass gerade sie es sind, die den Zauber von Weihnachten zerstören.

Weihnachten in Gefahr

Weihnachten verkommt immer mehr zu einem Fest, das kommerziell ausgebeutet wird und so seinen eigentlichen Sinn verliert. Statt Besinnlichkeit erfahren viele Feiernde Stress und Unzufriedenheit. Die Weihnachtsfreude wird so deutlich gemindert. Das kann in diesem Jahr anders werden, wenn wir es zulassen. Geschenke und gutes Essen sind Teil von Weihnachten, dürfen aber nicht das eigentliche Ziel der besinnlichen Zeit werden. Schuld sind oft Erwartungen und der Druck alles perfekt machen zu müssen. Befeuert wird dies leider durch die Medien und den Einzelhandel. Ein Blick auf die Weihnachtsgeschichte kann hier helfen. Denn Jesus wurde in einem einfachen Stall geboren, auf Stroh gebettet, ohne Luxus, ohne Komfort. Und doch vermittelt uns die Weihnachtsgeschichte ein behagendes Gefühl, voller Wärme und Stille.

Wer weniger mit wenig Erwartungen in die Weihnachtszeit geht, der wird oftmals ein zufriedeneres und glücklicheres Weihnachtsfest erleben. Sinn von Weihnachten ist es nicht ein perfektes Mahl zu bereiten und teure Geschenke zu kaufen, sondern Zeit mit der Familie zu verbringen, gemeinsam zu lesen, Weihnachtsklassiker zu hören und beisammen zu sein. Wenn dabei jeder mitmacht und sich ein Stück weit aufopfert, der kann sich als Mensch weiterentwickeln. Die Adventszeit nutzen, um an Heiligabend selbst als neuer Mensch wiedergeboren zu werden. Weihnachten ist mehr als nur ein Fest der Liebe, es ist auch ein Fest der Selbsterkenntnis und der Weiterentwicklung. Nie war es schwierig wie in diesem Jahr. Doch auch nie war es einfacher wie in diesem Jahr, den Adventszauber wieder zu entdecken. Machen wir das Beste draus, schützen andere und bleiben so alle gesund.

Übrigens beschreibt kein Song die Querdenker besser als dieser. Reinhören und verstehen:

Nächstenliebe auch im Sport erforderlich

Nun könnten einige meinen, was für eine Doppelmoral unseres Vereins, wenn wir heute die Kommerzialisierung des Weihnachtsfestes anprangern. Ja, auch wir machen im Rahmen des Adventskalenders Werbung für Geschenke. Ja, wir profitieren auch davon. Aber auch unser Verein hat leider finanzielle Verpflichtungen, die gerade in der jetzigen Zeit sehr schwierig sind zu erfüllen. Unsere Einnahmen sind in diesem Jahr in großem Umfang weggefallen. Kein Sportfest, kein Adventszauber, keine Countrymesse – all dies bringt den Sportverein Dornstedt finanziell an die Belastungsgrenze. Deshalb sind wir froh, solche Partner an unserer Seite zu wissen, die uns und die auch wir sehr gern unterstützen. Deshalb empfehlen wir Euch auch heute unseren Geschenktipp. Es sind spezielle Angebote, die Ihr sonst so nicht zu diesem Preis bekommt. Wir möchten Sie aber auch bitten, etwas Gutes für den Dornstedter Sport zu tun. Bitte nutzen Sie die Möglichkeiten, die Sie auch auf dieser Seite finden und helfen Sie uns dabei, dass der Sport in Dornstedt auch weiterhin eine Zukunft hat. Vielen Dank und ein schönes drittes Adventswochenende.

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