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Adventskalender Türchen 15: Christbaumkugeln

Haben Sie heute besonders viel Stress in der Weihnachtsvorbereitung, weil ab morgen der Einzelhandel (bis auf einige Ausnahmen) geschlossen hat? Müssen Sie nun ratzfatz noch Geschenke für Ihre Liebsten herbeizaubern? Ja? Dann atmen Sie nun einfach kurz durch. In unserem Adventstürchen Nummer 15 versteckt sich heute eine kleine Geschichte in Sachen Christbaumkugeln zum Schmunzeln.

Die Geschichte stammt von
Annika Schneider.
Autorin des Buchs:

Christbaumkugeln

Elfi brauchte unbedingt neue Christbaumkugeln. Die letzten hatten 20 wundervolle Jahre überstanden, ohne dass je eine von ihnen auch nur einen Kratzer abbekommen hatte. Dann kamen die Enkelkinder.

Elfi liebte ihre Enkelkinder wirklich. Über alles. Aber sobald die Adventszeit begann, wurde wird Elfi jedes Jahr ein wenig nervös, wenn die Enkelkinder zu Besuch kamen. Man konnte einfach nicht alles „hoch“ stellen, so dass sie mit ihren kleinen Ärmchen nicht mehr an Glasengel, Adventskranz oder Schwibbogen heran kamen. Auch die Christbaumkugeln konnte Elfi irgendwann nicht mehr höher an den Baum hängen. 20 rote Christbaumkugeln aus Echtglas kann eine Christbaumspitze einfach nicht alleine tragen.

In den letzten vier Jahren waren zehn von ihnen kaputt gegangen.

Weitere vier hatte der Dackel der Nachbarn auf dem Gewissen, der im letzten Jahr am zweiten Weihnachtsfeiertag zu Besuch kam und einmal unter dem Baum hindurch fegte – der Baum kippte um.

Elfi war also auf dem Weg ins Kaufhaus, um neue Christbaumkugeln zu kaufen. Rote. Wie in den letzten Jahren. Nach dem dritten Kaufhaus war sie sich bewusst, dass sie vor einem kleinen Problem stand. Es gab keine roten Christbaumkugeln mehr. Jedenfalls nicht solche, die sie als rot empfand. Es gab orange-rote Kugeln, Christbaumkugeln in Pink, rote Kugeln mit Pailletten, lilafarbene Kugeln, blaue, hellgrüne, ja sogar gelbe Christbaumkugeln. Elfi hatte sich mit vielen Verkäuferinnen unterhalten, die ihr allesamt zur Antwort gaben, dass klassisch rote Kugeln einfach nicht mehr modern waren. Die, die sie im Sortiment hatten waren entweder ausverkauft oder aus Plastik. Plastik war zwar bruchsicher vor Enkeln und Nachbarsdackel, kam aber für Elfi überhaupt nicht in Frage. Wie stünde sie denn da?!

Ein kleines Geschäft war die Rettung

In einem kleinen Geschäft in einer Seitengasse fand Elfi noch vier schöne, rote Christbaumkugeln. Sie ließ sie gut und sicher einpacken und trug sie ganz vorsichtig nach Hause. Vier hatte sie. Wie aber sollte sie die vier Kugeln am Christbaum verteilen? Horst, ihr Mann, kaufte immer große Weihnachtsbäume, die bis unter die Decke ragten. Er meinte, das gehöre zu einem perfekten Christbaum dazu. Für Horst-entsprechende Weihnachtsbäume brauchte man schon zwanzig Kugeln, das war außer Frage.

Elfi machte sich auf den Heimweg. Sie freute sich über ihre vier neuen Kugeln, war aber gleichzeitig unglücklich darüber, dass es eben NUR vier waren. Sie überlegte und überlegte und kam dann zu einem Entschluss: Sie würde sich einfach nach und nach neue Christbaumkugeln wünschen. Und für die Zwischenzeit hatte sie einen Plan.

Der erste Weihnachtstag kam.

Als ihre Kinder und Enkelkinder das Weihnachtszimmer betraten, staunten sie nicht schlecht. Oben sah Oma Elfis Baum aus wie in jedem Jahr. Aber unten? Da hingen ja lauter bunte Christbaumkugeln: gelbe, lilafarbene, hellgrüne, ja sogar welche in pink! Die Familie betrachtete das „Kunstwerk“ – ja, so hätte man es nennen können – aus der Ferne. Und es dauerte eine ganze Weile, bis die Enkelkinder nach den Geschenken fragten, so verblüfft waren sie.

Elfi hatte sich gedacht, das diese „neumodischen Kugeln“ doch wohl eher was für die Kinder seien. Und dass es ihr dabei auch gar nichts ausgemacht hätte, wenn diese nach und nach kaputt gingen. Es war aber in diesem Jahr so, dass die Enkel so verwundert über den neuen Weihnachtsbaumbehang waren, dass sie es gar nicht wagten, auch nur eine der Kugeln anzufassen. Selbst der Dackel von nebenan blieb wie angewurzelt in der Zimmertür stehen, als er von einer leuchtend gelben Kugel geblendet wurde…

Elfi hatte entspannte Weihnachtsfeiertage, ohne sich auch nur einmal Sorgen um ihre Christbaumkugeln zu machen. Sie war nur ein wenig verwundert, dass in diesem Jahr keine Kugeln kaputt gingen.

Ihre Kinder aber fanden die bunten Kugeln so scheußlich, dass Elfi im darauffolgenden Jahr zu allen Anlässen neue, schöne rote Christbaumkugeln geschenkt bekam. An Weihnachten hatte sie so ihre zwanzig Kugeln wieder voll. Und in jenem Jahr war dann alles wieder so wie früher…

Tja, so ist das, wenn plötzlich alles anders ist. In diesem Jahr können wir ein Lied davon singen, wenn Gewohntes sich massiv verändert. So haben wir heute die letzte Möglichkeit, unsere Weihnachtsgeschenke zu erwerben. Doch Moment, das gilt ja nur direkt vor Ort. Online oder beim richtigen Anbieter geht es auch anders. So lohnt sich auch heute wieder unser Mary Kay-Geschenktipp. Einfach anklicken, Rückruf annehmen und die liebe Mary Kay-Fee Maria wird mit Ihnen die Möglichkeiten besprechen. Unverbindlich und unkompliziert.

Und wenn es doch etwas anderes werden soll, nutzen Sie doch einfach den großen Versandhändler Amazon und suchen Sie, was auch immer sie sich wünschen:

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