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Adventskalender Türchen 5: Schöne Weihnachtstraditionen schaffen

Die Zeiten sind nicht leicht im Moment. Unsere gewohnte Tätigkeit ist eingeschränkt. Um Euch die Adventszeit etwas zu verschönern, öffnen wir bis zum Heiligen Abend jeden Tag ein neues Türchen unseres virtuellen Adventskalenders. Freut euch auf schöne Geschichten. Gleichzeitig haben wir für Euch jeden Tag ein interessantes Angebot, womit Ihr Euch oder Eure Liebsten verwöhnen könnt. Hier öffnet sich für Euch Türchen Nummer 5:

Weihnachtstraditionen schaffen

Wenn Sie an Ihre Kindheit zurück denken, fallen Ihnen sicherlich einige Weihnachtstraditionen ein. Auch Sie selbst haben sicher das eine oder andere Ritual, was halt immer sein muss. Doch ist das wirklich das, was Ihnen gefällt?

Wenn man die Weihnachtsgeschichten von Astrid Lindgren liest, fühlt man die Kraft und die Wärme, die von schönen Weihnachtstraditionen ausgehen. Man riecht buchstäblich, wie sich die Weihnachtstage in Bullerbü oder auf Birkenlund angefühlt haben. Pfefferkuchen backen, Weihnachtsbaum-Schlagen im verschneiten Wald und Vor-den-Fenstern-Weihnachtslieder-Singen, Kaffeetrinken vor dem Kamin und die Erinnerungen, die sogar von der Langeweile des ewigen Wartens an Heiligabend ausgehen: solche Erinnerungen und Erlebnisse wünschen wir auch unseren Kindern.

Moment mal, wir sind nicht in Büllerbü!

Nein, natürlich nicht. Wer hat schon das Glück, auf einem idyllischen Bauernhof mitten in der Natur, mit Tieren und einem intakten sozialen Gefüge zu leben.  Aber muss man deshalb auf schöne Weihnachtstraditionen verzichten? Wichtig ist nur eins:

Die Traditionen müssen zur Familie passen

Es macht überhaupt keinen Sinn, jeden Tag ein “Adventslieder-Singen” aufs Programm zu setzen, wenn nur Mama oder Papa gern singt und die anderen mit den Augen rollen. Wenn Mama drei linke Hände beim Basteln hat, muss nicht gebastelt werden – es sei denn, das “Nicht-Gelingen” wird zum lustigen Ritual (na, wer fällt einem da ein?). Selbst das dosenweise Adventsplätzchen backen kann für den einen Entspannung, für den anderen aber der pure Stress bedeuten. Deshalb bedenken Sie in Ihrem Tatendrang: Nur was von guten Gefühlen und schöner Stimmung begleitet wird, eignet sich als Tradition.

Wir haben nun einige Anregungen gesammelt, welche bei Ihnen vielleicht zur einen oder anderen Tradition werden könnte:

Idee 1: Gemeinsam Weihnachtsbaum schlagen

Ein bisschen Bullerbü geht auch hier und heute! In der Gegend gibt es garantiert die Möglichkeit, sich einen Weihnachtsbaum im Wald zu schlagen. Fragen Sie doch einmal Mr. Allwissend Google nach einem Ort in der Gegend. Sie und Ihre Kinder werden es lieben, den Baum mit aussuchen zu dürfen. Ein selbst geschlagener Weihnachtsbaum duftet betörend nach Tannenharz

Idee 2: Schatzsuche zur Weihnachtsbücher-Kiste

Diese Idee haben wir auf Facebook entdeckt: Eine Familie veranstaltet an einem der Adventssonntage eine Schatzsuche zur Weihnachtsbücher-Kiste. Die Schatzkarte findet sich dabei im Adventskalender. Was für eine tolle Idee für Familien, in denen gern und viel gelesen wird! Übrigens, tolle Bücher gibt es natürlich bei Amazon.

Idee 3: Morgendliche Kerzenstunde

Es kann jeden Advents-Morgen geschehen, oder nur an den Advents-Sonntagen: Setzen Sie sich für eine halbe Stunde bei Kerzenschein zusammen. Die Kinder essen Orangen-Schnitzchen und bekommen einen Kakao, die Adventskalender werden geöffnet. Lesen Sie dabei eine Weihnachtsgeschichte. Das ist eine heilige adventliche Familienzeit.

Idee 4: Geben

Bringen Sie einmal in der Adventszeit zu Fuß etwas Schönes oder Nützliches zu einer Sammelstelle für Bedürftige. Das können aussortierte warme Sachen für Obdachlose sein. Das kann man natürlich auch am Heiligabend machen. In der Stadt hat man auch die Möglichkeit, etwas Leckeres, Nahrhaftes an alle Obdachlosen und armen Menschen zu verteilen, die man sieht. Helfen öffnet das Herz!

Apropos helfen: Das können Sie auch unserem SV Dornstedt. Durch den Wegfall vieler Veranstaltungen in diesem Jahr sind unsere Einnahmen gen Null gegangen. Die Kosten für unsere Sportanlagen, Versicherungen usw. laufen aber dennoch weiter. Wie wäre es mit einer kleinen Spende? Auch auf dieser Seite finden Sie unter diesem Artikel oder auch rechts Möglichkeiten, wie Sie uns unterstützen können. Bedenken Sie dabei: Jeder Euro hilft, den Sport in unserer Gemeinde und im Saalekreis am Laufen zu halten.

Doch nun wollen wir nicht weiter betteln und mit unseren Ideen fortsetzen:

Idee 5: Pfefferkuchen oder ein besonderes Plätzchen backen

Backen gehört zu Weihnachten wie der Baum und die Kerzen. Die klassischen „Ausstecherle“ gehören ebenso dazu wie eigene Plätzchenkreationen. Aber wie wäre es denn einmal mit selbst gebackenen Pfefferkuchen? Ein tolles Rezept finden Sie hier. Hängen Sie diese doch wie in Büllerbü an den Weihnachtsbaum.

Idee 6: Gemeinsam Weihnachtsbaum schmücken

Die einen machen es am heiligen Abend, die anderen schon deutlich eher. Egal, wann Sie Ihren Weihnachtsbaum schmücken: Nehmen Sie sich Zeit. Schmücken Sie GEMEINSAM und IN RUHE Ihren Baum. Legen Sie dabei schöne Weihnachtsmusik auf. Es wird ein zauberhafter Moment werden.

Idee 7: Kreieren Sie Ihren Weihnachtsduft

Kommen wir nochmal zu Astrid Lindgren. Erinnern Sie sich? Maditas und Lisabets Mutti auf Birkenlund zieht zum Weihnachtsfest Hyazinthen, die am Heiligabend Teil des besonderen “Weihnachtsduftes” werden. Sie werden an Heiligabend im Wohnzimmer verteilt.

Das müssen Sie natürlich nicht machen. Ein gutes, natürlich duftendes Raumspray bringt einen ähnlichen Effekt. Nutzen Sie nur eins, welches Sie ausschließlich an Weihnachten einsetzen. Es wird dann ganz individuell. Auch ein kleines Schälchen mit Zimtpulver sorgt für einen wohligen Weihnachtsduft.

Idee 8: Der besondere Spaziergang an Heiligabend

Es macht einfach Sinn, mit kleinen (oder auch großen) Kindern an Heiligabend rauszugehen. Ein Elternteil kann drin bleiben und vorbereiten, aber die Kinder sollten an die frische Luft und sich bewegen. So kann man  den berühmten Stubenkoller verhindern. Auf dem Land ist es ja nicht schwer, eine schöne Spazierstrecke zu finden. In der Stadt könnte man jedes Jahr zu einer bestimmten Kirche (und dann rundherum) oder zum Marktplatz gehen, oder durch einen schönen Park laufen, der vielleicht ein Stück weiter entfernt liegt. Auch hier steht jeder Weg offen…

Sie sehen, wenn man es möchte, gibt es viele Traditionen, welche zur eigenen werden können. Unsere, zugegeben, kleine Auswahl ist vielleicht eine Anregung auch für Sie. Genießen Sie nun das zweite Adventswochenende dieses Jahres trotz Corona und trotz Einschränkungen.

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